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Nutze sie - denn sie wirken immer ...
 
 
Nutze sie – denn sie wirken immer ...
 
Reiner M. und Wilfried D. sind gute Freunde und haben etwa die gleiche Lebensbiographie. Schon als Schüler „bewunderte“ Reiner seinen Freund Wilfried, weil dem offensichtlich alle „locker leicht“ in den „Schoß“ fiel. Während Reiner für Mathe „büffelte“, sonnte sich Wilfried lieber und schrieb trotzdem die bessere Note.
 
So setzte sich das im Laufe des Lebens fort. Alles schien Wilfried leichter zu fallen. Selbst im gleichen Studium (Jura) oder im folgenden Beruf als Anwalt, Reiner fand das Leben ungerecht, denn Wilfried schien auf der „Sonnenseite“ des Lebens zu wohnen. 
 
Eine gut laufende Rechtsanwaltskanzlei, eine zufriedene Partnerschaft und ein harmonisches Familienleben bei Wilfried, der sogar noch Zeit fand, um in der Regionalliga aktiv Fußball zu spielen. Und stets war Wilfried lustig und wirkte ausgeglichen, körperlich stets vital, obgleich er gern deftig aß und auch sein Bier sich gönnte.
 
Reiner, obgleich Vegetarier, hatte verschiedene gesundheitliche Schwierigkeiten, und seine Kanzlei lief eher schleppend. Auch in den anderen Dingen des Lebens konnte er Wilfried immerzu beneiden.
 
Irgendetwas stimmt doch nicht, was mache ich bloß falsch, dass es das Leben nicht annähernd so gut mit mir meint, wie Wilfried es erlebt.
 
Auch seine aktive Kirchenmitgliedschaft, der regelmäßige Kirchgang und seine soziale Einstellung, all das schien Reiner keine „Pluspunkte“ zu geben.
 
Reiner wollte dem „Geheimnis“ auf die Spur kommen und beschloss ab jetzt, Wilfried sehr genau zu beobachteten ....
 
Erfolg – das Geheimnis?
 
Aber zunächst wollte Reiner M. wissen, ob es so etwas wie „Erfolgs-Gesetze“ gibt, so eine Art „Spielregel“, die anzuwenden wäre, wenn jemand auf Erfolgs-Kurs gehen möchte.
 
Ein Blick ins Internet machte Reiner nachdenklich, denn mehrere Zehn-Millionen Einträge fand er in einer bekannten Suchmaschine unter dem Begriff „Erfolg“. Auch Eingrenzung brachte ihm nur etwas Erleichterung, unter „Erfolgsgesetze“ fand er immer noch mehrere Zehntausend Einträge.
 
Nachdenklich machte ihn ein bis dahin unbekannter Begriff, den er ebenfalls im Internet fand. Was bitte ist unter „universellen Erfolgsgesetzen“ zu verstehen; gibt es auch Erfolgsgesetze, die nicht universell sind und was heißt „universell“?
 
Reiner M. war nachdenklich geworden, es gab also doch so etwas wie ein Prinzip , dem zu folgen vorteilhaft ist, um erfolgreich zu werden. Ob so etwas vielleicht Wilfried angewandt hat?
 
Also fragt er Wilfried nach dessen „Rezept“ Die Antwort versetzte Reiner in Erstaunen, denn Wilfried lehnte kategorisch ab, je nach einem besonderen Rezept für seine Erfolgsstory gesucht oder gar systematische Erfolgs-Trainings absolviert zu haben.
 
„Ich mache nichts Besonderes, ich mache einfach nur das, was mir Spaß macht“. Ach ja, und noch etwas, ergänzte Wilfried, „ich habe klare Ziele und Absichten und lasse keine Zweifel aufkommen, diese auch zu erreichen ...“
 
Aber hast du nicht manchmal doch Zweifel, ob deine Entscheidungen richtig sind, ob vielleicht ....... oder vielleicht ..... oder eventuell ......, na ja du weißt schon, man kann doch heutzutage bei der Unsicherheit, der schlechten Wirtschaftslage, usw. nicht einfach so unbekümmert loslegen....
 
Wilfried unterbrach das Gespräch energisch, schaute Reiner leicht lächelnd an und sagte: „Jetzt wird mir klar, warum ich das habe, was du suchst.
 
Natürlich kann man mein Verhalten, so ergänzte Wilfried, auch als „Geheimnis“ ansehen, aber eigentlich ist es keines, es ist nur das, was du selbst jeden Tag machst, wenn du mit deinem Auto und dem Routenplaner unterwegs bist. Du legst fest, wo du hin willst und dein Navi sagt dir, wo du bist. Und wenn du dem folgst, wirst du am gewählten Ziel ankommen. Versuchs doch mal ohne Zieleingabe und warte, was dein Navi dann macht. ...
 
 Unsere Überzeugungen bestimmen den Kurs ...
 
Beide Personen haben also fast die gleichen Voraussetzungen und doch sind ihre Wege grundlegend anders. Der eine geht locker und gelöst auf Erfolgskurs in allen Lebenslagen, während der andere hart für den gleichen Erfolg arbeiten muss.
 
Wilfried hat Überzeugungen, die offensichtlich seinen Kurs fördern, während Reiners Überzeugungen eher blockierend für ihn wirken.
 
Was sind aber nun diese „Überzeugungen“, wo kommen sie her, wie kann man sie ändern?
 
Vereinfacht gesagt, sind „Überzeugungen“ nichts anderes als Gedanken, die wir immer wieder denken ...
 
Die Gedanken von Wilfried sind optimistisch, positiv, förderlich für seine Entwicklung. Reiners Gedanken sind von Skepsis getragen, sorgend, zweifelnd, letztlich für ihn hinderlich.
 
Reiner M. ist irgendwie erleichtert, denn es scheinen einfach nur seine Überzeugungen zu sein .... und wenn er die ändern kann, sollte auch er auf Erfolgskurs kommen..
 
Also suchte er ab jetzt nur noch nach einem geeigneten Weg, seine Gedanken von negativ auf positiv umzustellen, also alles ganz einfach ...- oder?
 
Gedanken lassen sich kaum kontrollieren ...
 
Je mehr in den folgenden Tagen Reiner M. darüber nachdachte, seine Gedanken in den „Griff“ zu bekommen, umso mehr erkannte er, wie schwierig das war.
 
„Ich will nicht mehr negativ denken“, mit diesem Vorsatz handelte er sich nur noch mehr negative Gedanken ein.
 
„Ich will positive Gedanken denken“, dieser Vorsatz war schon besser, aber hielt nur kurze Zeit vor, dann war er wieder bei seiner alten „Skepsis“ gelandet.
 
Was immer Reiner auch versuchte, er schien einfach nicht in der Lage zu sein, seine Gedankenwelt unter Kontrolle zu bekommen. Kein Wunder, bei 60.000 bis 80.000 Gedanken, die ein Mensch so täglich etwa denkt, wie Reiner gelesen hatte.
 
Wo lag also die Lösung für sein Problem?
 
Denke bewusst andere Gedanken ...
 
Reiner M. spürte, dass er bei negativen Gedanken stets ein ungutes Gefühl bekam. Bei Gedanken, die ihm nützlich erschienen, die er positiv nannte, stellte sich immer ein gutes Gefühl ein, dann war er irgendwie ganz „anders drauf“.
 
Wenn er schon seine Gedanken nicht kontrollieren konnte, dann konnte – so dachte er – doch vielleicht darauf achten, wie seine Gefühle waren, wenn er etwas dachte.
 
Sollte es vielleicht bei mir so sein, dass ich mich mehr nach meinen Gefühlen richten könnte, denn der Gedanke, der das Gefühl herbeiführte, müsste doch der „richtige“ oder „falsche“ Gedanke sein. Und wenn ich den dann konsequent „umdenke“, von negativ in positiv ....
 
Nach einem längeren Auslandsaufenthalt begegneten sich beide Freunde wieder.
 
Wilfried war sehr erstaunt, wie klar Reiner inzwischen seine Absichten nannte, klare und gut formulierte Ziele hatte. Auch über mehr Klienten in seiner Anwaltskanzlei sprach er erfreut, seine Partnerschaft funktionierte besser denn je und er arbeitete sogar weniger ...
 
Für Außenstehende wäre das irgendwie als „kleines Wunder“ erschienen. Die beiden Freunde verstanden aber sofort, worum es hier ging:
 
Hier hatte jemand gezielt Gebrauch gemacht von den Erfolgsgesetzen, unbewusst sogar von den universellen ....
 
Denn Wilfried hatte sich inzwischen auch darüber informiert, was diese „Universellen“ sind, Gesetze, die nicht nur – wie das Gesetz der Schwerkraft – in einer Raum-Zeit-Dimension, wie unserem Planeten wirken, sondern, die noch viel weitreichender sind.
 
Was damit nun genau gemeint war, das wollte Reiner später klären. Zunächst reichte es ihm zu wissen, dass er offensichtlich viel mehr war, als „nur“ sein Körper, er meinte der „Nutzer“ eines Körpers zu sein. Eine gewöhnungsbedürftige Ansicht, aber eine für ihn sehr nützliche:
 
Denn wenn er mehr, vielleicht sehr viel mehr war, als er bisher dachte, dann hatte er auch mehr Einfluss, als angenommen.
 
Bei diesem Gedanken – der ihm ein sehr gutes Gefühl gab – blühte er richtig auf und erkannte, dass offensichtlich jeder Mensch::
 
Ein Potenzial zum LebensStar hat – sofern er das entdecken will!