Schnellauswahl der Beiträge
Drucken
Was Eltern und Kinder verbinden könnte ...
 
 
 
Was Eltern und Kinder verbinden könnte ...
 
Thomas ist 4 Jahre, das einzige Kind und der ganze Stolz der Eltern und Großeltern. Ein wahrlich gutes Elternhaus, in dem Thomas aufwächst, Vater Lehrer, Mutter Anwältin, die Großeltern ebenfalls wissend geprägt sind ...
Maria, ebenfalls 4 Jahre muss in einem „HARTZ IV – Haushalt“ mit weiteren 4 Geschwistern klarkommen. Ihre Eltern arbeitslos, der Vater vertraut mit Alkohol, die Großeltern können die Eltern aus unterschiedlichsten Gründen nicht unterstützen.
 
Und Thomas hat – sehr zum Leidwesen seiner Eltern – im gemeinsamen Kindergarten, einen echten „Kick“ für Maria entwickelt. Das beruht sogar auf Gegenseitigkeit, beide Kinder sind irgendwie unzertrennlich - und glücklich dabei...
 
Was nicht sein kann – das nicht sein darf?
 
Irgendwie verständlich (weil gesellschaftlich angenommen), die Reaktion der Eltern und Großeltern von Thomas, die einen negativen Einfluss von dieser „Beziehung“ auf ihren Sohn und Enkelsohn vermuten.
 
Auch die Eltern von Maria scheinen nicht gerade erfreut über diese Freundschaft zu sein, denn „irgendwie passen sie nicht zu uns, wir sind nur ...“, meint Marias Vater.
 
In unterschiedlichster Form bemühen sich beide Seiten ihre Kinder für ihre jeweiligen Positionen zu gewinnen. Mit Druck, mit „Lockmitteln“, keine Maßnahme bleibt unausprobiert, aber keine Maßnahme scheint zu wirken; die Kinder lassen sich einfach nicht beeindrucken ...
 
So sind Konflikte unvermeidlich ...
 
Wir schauen uns unsere Kinder an, und meinen, dass – weil sie ja noch so klein sind – sie unserer Ratschläge und Erfahrungen, der Übernahme unserer Ansichten bedürfen. Das könnte aber ein kardinaler Irrtum sein, mit schweren Folgen ...
 
Welchen Sinn sollte „neues Leben“ machen, wenn das lediglich die Fortsetzung schon gelebten Lebens wäre, leicht angepasst auf die aktuelle Zeit?
 
Aber Eltern sind doch dafür da, ihren Kindern die „Welt“ zu erklären, sie vorzubereiten, auf das „wirkliche Leben“, so lautet wohl knapp zusammengefasst, die Standard-Meinung vieler ernannter oder selbsternannter Erziehungsprofis.
 
Woher sie das wissen oder warum sie das vermuten? Diese Annahme haben sie von ihren Eltern, von ihren Lehrern, von Wissenschaft und Politik übernommen.
 
Und woher die das haben? So ganz lässt sich das letztlich wohl nicht erschließen, aber es wurde irgendwie tief verwurzelte Überzeugung im Dienste der Pädagogik.
 
Und trotz all dieser Autoritäten bleiben die beiden Kinder unbeeindruckt und haben Freude an ihrer Zuneigung.
 
Natürlich haben Eltern die (scheinbare) Macht, die Verhältnisse nach ihren Vorstellungen zu „ordnen“.
 
Können sie? – und sollten sie auch?
 
Nein – Nein – und nochmals Nein, achtet und respektiert den eigenen Weg eurer Kinder; beratet sie, aber versucht nie sie zu kontrollieren, zu dirigieren oder gar zu drangsalieren, denn sie haben sich selbst für diesen Weg entschieden ...
 
In unserem Fall wahrscheinlich für diese herrlich kindliche Liebe!
 
Diese Eltern, diese Umstände – Zufall oder Absicht?
 
Thomas und Maria sind sich wohl kaum „zufällig“ begegnet, zu dieser Zeit, an diesen Orten, mit diesen total unterschiedlichen Umgebungen.
 
Eine Annahme – vielleicht, aber was wäre die andere Erklärung, und welches deren Konsequenz?
 
Viel spricht dafür, dass Leben ein immerwährender Daseinskreislauf ist, in dem Sterben nur eine andere Bezeichnung für Transformation ist.
 
Wir scheinen viel viel mehr zu sein und zu können, als wir bereit sind, für uns zu akzeptieren.
 
Und würden wir es akzeptieren, die Welt und unsere Leben wäre anders.
 
Dass eine Verbindung von Ei und Spermien zu Bewusstsein und Intelligenz führen kann, wäre nicht zu erklären. Aber so – oder ähnlich reduziert sind unsere Annahmen über Geburt und setzen sich fort über unsere weiteren Lebensbeschreibungen.
 
Wir gehen eher hier von der Annahme aus, dass jeder Daseinskreislauf von jedem von uns gut vorbereitet wurde.
 
Prüfen wir jetzt, dann kommen wir auf die (zwangsläufige) Frage, warum sich Thomas so und Maria so entschieden haben, nicht zufällig, sondern sehr beabsichtigt, nicht irgendwo und irgendwann, sondern genau so ...
 
Und die Begegnung dieser beiden Menschen im Kindesalter war auch bekannt, auch absichtsvoll eingeplant.
 
Auch die Eltern waren in diese Übereinkunft einbezogen, und natürlich auch die Großeltern ...
 
In diesem Bild spielen die Gene, die Umgebung, usw. eine ganz andere Rolle, sie sind Teil der „Spiel-Absichten“ unserer beiden Kinder, nicht mehr aber auch nicht weniger.
 
Absichten wollen gelebt werden ...
 
Wenn Kinder aber ihr Leben von Anfang an – und aus einer Perspektive großen Wissens und Weisheit – geplant haben, ist es schwer vorstellbar, dass Eltern und andere Erziehungsprofis „ungestraft“ dies verändern könnten ...
 
Liegt hierin vielleicht der „Schlüssel“, wenn Eltern, Lehrer, Arbeitgeber, etc. von Widerständen sprechen, die als Verweigerungshaltung, Uneinsichtigkeit oder gar als Aufsässigkeit, mindestens als Undankbarkeit bezeichnen?
 
Thomas und Maria jedenfalls scheinen in ihrem „Lebensplan“ zu sein. Glücklichsein, Freude und andere Formen guter Gefühle sind immer ein Signal dafür, dass Ursprungsabsicht und aktuelle Lebenssituation synchron laufen.
 
Dies kann man in unserem Fall bei allen anderen Personen kaum erkennen. Sie sind von Ängsten geprägt, fehlendem Selbstwertgefühl oder schlichtweg negativ eingestellt und fühlen auch so.
 
Ihre Signale deuten darauf hin, dass ihre Gedanken eben nicht synchron laufen mit ihrer Ursprungsabsicht.
 
Und beide Elternteile sind gerade dabei, die Weichen zu stellen, zu dem, was Eltern eigentlich vermeiden wollen: Konflikte mit ihren Kindern, schlimmstenfalls sogar die Trennung ...
 
Aber beide Eltern und die Großeltern eint das gleiche Ziel: Sie wollen alle dauerhaft eine möglichst angenehme, glückliche und dauerhaft interessante Beziehung zu ihren Kindern.
 
Das ist eigentlich einfacher zu erreichen, als anzunehmen und muss auch nicht erst über kompliziert geschriebene Ratgeber erschlossen werden (was dann auch, wie uns die Gesellschaft zeigt, kein Garant für Erfolg ist, eigentlich auch nie sein kann und sein wird!).
 
Eltern und Kinder verfügen selbst über ein höchst wirksames Instrument in Form ihrer Gefühle, um richtige Entscheidungen treffen zu können. Sind die Gefühle negativ, dann waren die dazu führenden Gedanken nicht förderlich, sind Gefühle aber positiv, dann liegen sie immer richtig.
 
Prüfen Sie selbst:, ob, wenn sie ein Verhalten ihrer Kinder beobachten, dabei ihre Gefühle negativ oder positiv sind oder keine entstehen.
 
Vorsicht aber: Die Falle in unserer Gesellschaft ist die, dass negative Gefühle meist dazu herhalten müssen, dass gesagt wird, „das habe ich doch gleich befürchtet – und jetzt Recht behalten“ ...
 
So funktioniert es aber nicht, denn es gibt ein sehr mächtiges GESETZ, das GESETZ der ANZIEHUNG (vergleichen sie dazu an anderen Stellen)
 
Und dieses GESETZ war dann in Wirkung: Ihre schlechten Gefühle und die daran beteiligten Gedanken haben das Schlechte gerade verursacht ...
 
Denn dieses GESETZ wirkt immer und lautet schlicht und einfach GLEICHES zieht GLEICHES an – immer!
 
Das gilt auch für Thomas und Maria und die vielen anderen Kinder und Eltern ...
 
Erziehung ist doch vielleicht einfacher, wie viele uns einreden wollen – probieren sie es einfach selbst aus ...
 
Jeder hat das Potenzial zum LebensStar ... auch Du!